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Treffervorrecht in Säbel und Florett


Ausgangssituation ist, dass keiner das Vorrecht hat. Derjenige, der als erster eine Angriffsaktion beginnt, erwirbt dadurch das Treffervorrecht. Eine Angriffsaktion im Sinne des Reglements beginnt durch eine Linie (gestreckter Waffenarm Richtung gültige Trefffläche) oder durch Beseitigen der gegnerischen Klinge mit der eigenen (Schlag oder Bindung).Der Gegner kann das Treffervorrecht jetzt nur erwerben, wenn er den Angriff pariert (abwehrt) und dann ripostiert, also zurückstößt. Trifft der erste Angriff noch im Moment der Parade, so gilt der Angriff. Trifft der erste Angreifer erst zugleich mit der Riposte, so gilt die Riposte. Folgt auf die Parade keine unverzögerte Riposte, dann erlischt das Vorrecht und wir haben wieder die neutrale Situation. Das Treffervorrecht erlischt auch, wenn ein Angriff abgebrochen oder unterbrochen wird. Diesen Moment kann der Gegner zu einem Gegenangriff mit Treffervorrecht nutzen. Beginnen beide Fechter gleichzeitig ihren Angriff ("Action Simultanée") und treffen beide, dann kann kein Treffer gewertet werden.
Verfehlt der Angreifer seinen Gegner, so kann der Gegner auch ohne Vorrecht einen Treffer setzen. Trifft der Angreifer die ungültige Trefffläche (nur Florett!), so schützt ihn dies vor einem zählbaren Gegentreffer.
Trifft ein Fechter in derselben Aktion oder mit demselben Stoß zunächst ungültig, dann gültig, so leuchten entsprechend beide Lampen. Der Treffer kann auf keinen Fall gezählt werden. Trifft der Fechter umgekehrt zunächst die gültige, dann die ungültige Fläche, dann leuchtet nur die farbige Lampe für "gültig". Der Treffer kann gezählt werden, wenn er das Treffervorrecht hatte.

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