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Beurteilung des Treffervorrechts


Stellen wir uns mal vor, wir haben ein Florett oder Säbelgefecht, und beide Fechter haben getroffen. Dann hat der Kampfrichter wie folgt zu entscheiden:

Der Verteidiger ist getroffen,

  • - wenn er in einen einfachen Angriff hineinstößt
  • - wenn er anstatt einer Klingenparade eine Körperparade (ausweichen) versucht und dabei getroffen wird
  • - wenn er nach geglückter Parade einen Moment zögert, wodurch der Angreifer das Recht auf weiteren Angriff bekommt
  • - wenn er in einen zusammengesetzten Angriff einen Zwischenstoß macht, ohne damit dem Stoß des Angreifers ein Fechttempo* voraus zu sein
  • - wenn er nach eigener Linie, die durch gegnerischen Eisenschlag oder Bindung beseitigt wurde, mitstößt oder in die Linie zurückkehrt, statt den sofortigen Stoß (im Säbel auch Hieb) des Gegners zu parieren.

* Fechttempo / Tempo:  Gedachte Zeitspanne für eine einzelne Fechtaktion. (Parade – Riposte = zwei Tempi / Schlag – Umgehung – Stoß = drei Tempi).

Der Angreifer ist getroffen,

  • - wenn er den in Linie (gestreckter Waffenarm) stehenden Gegner angreift, ohne das gegnerische Eisen zu beseitigen,
  • - wenn er nach dem gegnerischen Eisen greift, es aber nicht findet (Cavation ins Tempo) und er trotzdem den Angriff fortsetzt
  • - wenn bei einem Fintangriff sein Eisen gefunden wurde, die gegnerische Riposte sofort kommt und er den Angriff trotzdem fortsetzt
  • - wenn er bei einem zusammengesetzten Angriff einen Moment stutzt/zögert, währenddessen der Gegner einen Zwischenstoß (im Säbel auch Zwischenhieb) ansetzt, und er den Angriff trotzdem fortsetzt
  • - wenn er bei einem zusammengesetzten Angriff mit einem Zwischenstoß ein Fechttempo* vor seiner letzten Bewegung getroffen wird
  • - wenn er nach einer Parade des Gegners mit Rimesse, Wiederholung oder Neuangriff trifft, obwohl der Verteidiger eine unverzögerte einfache Riposte in einem Fechttempo* und ohne Zurückziehen des Arms macht.

Keine Trefferwertung bei einem gleichzeitigen Angriff beider !!

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